Sprache ist der Schlüssel
jeder Kultur. Wer andere
Menschen verstehen will
- im vollsten Wortsinn -
muß ihre Sprache
kennen. Erst dann
erschließen sich Sitten
und Bräuche, Mentalität
und Weltsicht.
Indianersprachen
haben eine besondere
Dramatik: Da in den
ersten Jahrzehnten der
Reservationszeit
versucht wurde, alle Ansätze
indianischer Traditionen
zu vernichten, ist die
eigene Sprache selbst
vielen Indianern heute
fremd geworden. Auf
vielen Reservationen
gibt es intensive
Schulprogramme, die
junge Generation wieder
an das Fundament der
Kultur ihrer Völker
heranzuführen, um
Identität, Tradition
und Geschichte nicht
verloren zu geben.
Die Lakota gehören
zu den markantesten
Kulturvölkern der
Plainsregion. Kenntnisse
ihrer Sprache öffnen
das Verständnis für
eine Denkweise, die sich
tiefgreifend vom
christlich geprägten
Weltbild der Europäer
und Anglo-Amerikaner
unterscheidet.
Einige Worte zu Schwitzhütten und indianischen Zeremonien (hier klicken!)
Einige Worte zum Reservationstourismus (hier klicken!)
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