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Die Cheyenne-Sprache
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Die Sprache der Cheyenne gehört
neben Ojibwa, Cree, Blackfeet, Arapaho, Delaware,
Shawnee und anderen zur großen Sprachfamilie der
Algonkin. Die Geschichte der Cheyenne berichtet von zwei
Volksgruppen, die diese Sprache
benutzten, die Tsitsitas und die Suhtai. Etwa bis 1700
lebten die Cheyenne im Gebiet des heutigen Minnesota als
sesshafte Ackerbauern. Wie die Lakota wanderten sie in
die westlichen Prärien, wo sie gegen Ende des 18. Jh
mit dem Pferd in den Besitz von Pferden kamen. Um 1832
spaltete sich der Stamm in eine Nord - und eine Südgruppe.
Die nördliche Gruppe lebte im Gebiet nahe der der Black
Hills und wurden enge Freunde der Lakota und Norther
Arapaho während die südliche Gruppe durch die Prärien
von Kansas, Colorado, und Oklahoma streifte und
freundschaftliche Beziehungen zu den Comanchen, Kiowas
und südlichen Arapahos unterhielt.
Nach der militärischen Niederlage der Northern Cheyenne
gegen die Vereinigten Staaten, zwang man sie zunächst,
sich bei ihren Verwandten in Oklahoma niederzulassen.
Auf Grund des ungewohnten Klimas starben viele Angehörige
der Northern Cheyenne an bisher unbekannten Krankheiten,
sodass sich ihre Häuptlinge Dull Knife und Little Wolf
zu einem Ausbruch aus der
Reservation und zur Rückkehr in ihr Heimatland
entschlossen.
Hunger und Kälte zwangen die Cheyenne sich in einem
Fort, in der Nähe ihrer alten Heimat zu ergeben. Als
man Sie einige Tage später gewaltsam zur Rückkehr nach
Oklahoma zwingen wollte, wagten Sie erneut einen
Ausbruch, bei dem viele Cheyennes, hauptsächlich Frauen
und Kinder getötet wurden.
Die Überlebenden fanden Aufnahme bei den Lakota und
anderen Cheyenne, die sich nicht ergeben hatten.
Irgendwann hatte die Regierung der Vereinigten Staaten
ein Einsehen und wies den überlebenden Cheyenne ein
Reservat in Montana, in unmittelbarer Nähe der Crow-
Reservation zu, wo deren Nachfahren noch heute leben.
Der südliche Teil der Cheyenne verblieb in Oklahoma.
Also wird Cheyenne heute in zwei Staaten der USA
gesprochen, die mehrere tausend Kilometer von einander
entfernt liegen, nämlich in Montana und Oklahoma. Durch
die geographische Trennung haben sich natürlich ein
paar Unterschiede in der Sprache zwischen Nord - und Südcheyenne
entwickelt, auf die an anderer Stelle noch eingegangen
wird.
Wie beim Lakota waren auch hier Missionare diejenigen,
welche zum Zwecke der Missionierung die Sprache der
Cheyenne erlernten und aufzeichneten. Der Buechel der
Cheyenne nannte sich Rodolphe Petter und war ein
Mennonitenmissionar der 1891 zuerst zu den südlichen
Cheyenne kam und später auch bei den nördlichen
Cheyenne Missionsarbeit leistete. Er erlernte ihre
Sprache und entwickelte ein Alphabet, verfasste ein
Dictionary, ein Grammatikbuch und übersetzte natürlich
auch das Neue Testament und große Teile der Bibel ins
Cheyenne.
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